"Römische Marmorbüste des GOTTES SILVANUS"
Technik:
weißer, kristalliner Marmor mit brauner Patina;
Unterseite mit Meißel grob geglättet, Inkarnat auf Vorder- und Rückseite glatt poliert;
Oberfläche stellenweise leicht bestoßen, rückseitig zT. Kalkablagerungen
BESTE QUALITÄT
Jahr:
verm. Kleinasien, 2.-3. Jh. n. Chr.
Kommentar:
Die Büste wurde vollplastisch ausgearbeitet. Der Kopf des bärtigen Silvanus ist frontal ausgerichtet. Über die linke Schulter fällt der Zipfel des Mantels, der auf dem Rücken der Statue ein in Falten gelegtes Dreieck bildet und die rechte Schulter freiläßt. Das Antlitz zeigt den griechischen Einfluss. Um das Haupt ist ein tordiertes Band gewunden, das am Hinterkopf durch einen sogenannten Heraklesknoten zusammengehalten wird; die Haut ist glatt poliert. Die Weinrebe als eindeutiges Attribut und Fruchtbarkeitssymbol hat zwei Blätter und ist vor der linken Brust des Silvanus platziert.
Provenienz:
Innsbruck, Fundort unbekannt
Literatur:
Vgl. Jürgen Thimme, Antike Meisterwerke im Karlsruher Schloß, Karlsruhe 1986, Abb. 80.
Sotheby's, London (14.12.1987), Abb. 254 und 287.
Sotheby's, New York (18.06.91), Abb. 138.
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Kaufinteresse